Alle Beiträge von Sebastian Tengler

Laufbericht Zugspitz-Ultratrail 2014

100 km to go – I did it!

Hier kommt ihr direkt zum Fotostream mit vielen Impressionen von der Strecke!

zut fotostream

Plan-B hat zum 4. Zugspitz-Ultratrail gerufen, und Lauffreund Fred und ich hatten bereits im vergangenen Jahr beschlossen, uns zum Ultratrail über 100 km mit 5400 HM anzumelden. Für uns beide sollte es der erste 100 km Lauf werden – und nicht ein flacher, sondern – unserer gemeinsamen Begeisterung für die Berge geschuldet – ein Ultratrail um das Zugspitz-Massiv herum, gespickt mit vielen steilen An- und Abstiegen, bei dem nebenbei einige hochalpine Passagen des Wettersteingebirges durchquert werden. Laufbericht Zugspitz-Ultratrail 2014 weiterlesen

Laufbericht Hollenlauf-Marathon 2014

Hollenlauf-Marathon 2014: 42 km Strecke, 1.100 HM

In der Vorbereitung für den Zugspitz-Ultratrail (ZUT) fehlte dieses Jahr noch das Salz in der Suppe, da der Rheinsteig-Extremlauf mangels Organisationsteam dieses Jahr abgesagt wurde und auch zeitlich nicht so gut in die Vorbereitung gepasst hätte. Also habe ich mich relativ spontan für den Hollenlauf entschieden, den ich eh schon länger auf der Agenda hatte.

Nach kurzer Rücksprache mit der Sportklinik, ob die Marathondistanz mit meinem Trainingsplan vereinbar wäre, bin ich dann am 10.05. um 5:00 Uhr aufgestanden, um Richtung Schmallenberg/Bödefeld aufzubrechen: Von Herscheid aus ca. 1 Stunde 15 Minuten Fahrt gen Osten, ins Hochsauerland. Laufbericht Hollenlauf-Marathon 2014 weiterlesen

Stirnlampen-Vergleich für Läufer (Lenser H7R und Magicshine MJ 872)

Für die anstehenden langen Alpen-Ultras und die damit verbundene Zeit, die ich dort zwangsläufig in der Dunkelheit unterwegs sein werde, brauchte ich noch eine bessere Stirnlampe als meine Lenser H7R (200 Lumen), die sich im technisch anspruchsvollen Gelände doch als zu dunkel erwiesen hat. Nach langer Suche im Internet habe ich für mich subjektiv die Magicshine MJ 872 als beste Lampe gefunden. Gute Leistung, bei sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis. Stirnlampen-Vergleich für Läufer (Lenser H7R und Magicshine MJ 872) weiterlesen

P-Weg-Ultramarathon 2013 Laufbericht

P-Weg-Ultra 2013: 74 km Strecke, 1950 HM

00 L73 Hoehenprofil 2013

Nach vielen Marathon- und zwei Alpenetappenläufen „fühlte“ ich mich dieses Jahr dazu bereit, meinen ERSTEN langen Ultramarathon anzugehen. Dazu kam als gebürtiger Plettenberger und P-Weg-Mitorganisator natürlich nur der P-Weg-Ultra in Frage. Umso besser, dass dieser durch eine Streckenänderung in diesem Jahr noch ein paar km länger war und mehr Höhenmeter im Sack hatte und damit erstmalig zwei Qualifikationspunkte für den Ultra-Trail du Mont-Blanc einbrachte. Doch dazu später mehr.

So viel vorab: Geschafft habe ich es! Doch wie ist es mir ergangen? Lest dazu den folgenden Laufbericht! P-Weg-Ultramarathon 2013 Laufbericht weiterlesen

4-Trails 2013, Stage 1 – Report

4-Trails Stage 1: 10.07.2013 (Garmisch-Partenkirchen to Ehrwald, 36,3 km, 2410 HM)

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1 Ehrwald

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What a day! 4-Trails 2013, Stage 1 – Report weiterlesen

4-Trails 2013, Stage 2 – Report

4-Trails Stage 2: 11.07.2013 (Ehrwald to Imst, 45,3 km, 2723 HM)

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2 Gruensteinscharte

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Toughest stage of my life! 4-Trails 2013, Stage 2 – Report weiterlesen

4-Trails 2013, Stage 4 – Report

4-Trails Stage 4: 13.07.2013 (Landeck to Samnaun, 48,5 km, 2940 HM)

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4 Ochsenscharte

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Longest stage of my life (so far…)! 4-Trails 2013, Stage 4 – Report weiterlesen

4-Trails 2013, Stage 3 – Report

4-Trails Stage 3: 12.07.2013 (Imst to Landeck, 33,6 km, 1844 HM)

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3 Glanderspitze

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Today was my day!

Today’s stage started at 08:00 o’clock in the morning, since stage three is the stage to get some rest: Just 33,6 km with an elevation gain of 1.800 and a likewise loss of elevation… :o) My legs felt good. I obviously recovered well despite being totally burned out the day before. 4-Trails 2013, Stage 3 – Report weiterlesen

Biggesee-Halbmarathon 2013

Streckenlänge: 21,8 km

Aufstieg: 420 HM, Abstieg: 420 HM

Einstufung: schöner Landschaftslauf

Besonderheit: teilweise Trails

Punkte

Höhenprofil (Höhe in Metern, Distanz in Kilometern):

biggesee hoehenprofil

Punkte

Extremer Trainingslauf…

Der TV-Attendorn rief in diesem Jahr zum dritten Mal zum Biggesee-Marathon auf. Eigentlich eine Schmach, dass ich durch nicht passende Trainingspläne bislang nicht den Weg in die Nachbarstadt gefunden hatte, aber dieses Jahr passte der Halbmarathon zeitlich gut in meinen Trainingsplan für den Alpen-Etappenlauf 4-Trails. Als harte Einheit sollte sich die Halbmarathonstrecke an knapp 100 Trainings-km der Vorwoche anschließen. Richtig erholt konnte ich nach einem Tag Pause also nicht an den Start gehen…

Begleitet von meiner Familie fuhr ich also ohne große Ambitionen (vielleicht könnte ich zumindest unter die ersten 20 laufen) über die Nordhelle ins benachbarte Attendorn, genauer gesagt zur Waldenburger-Bucht, in der sich Start und Ziel befinden. Schnell und unkompliziert wurde die Nachmeldung ausgefüllt und anschließend über die Marathon-Messe gebummelt und am Salomon-Stand die neuesten Produkte inspiziert. Der Fellraiser scheint ein echter Kracher zu werden; außerdem kommt in Kürze auch noch ein Sense-Schuh mit Speedcross-Sohle in auf den Markt.

Nach dem mein Sense Mantra beim Rheinsteig dabei war, durfte an der Bigge mein Asics Fuji Trainer 2 mitlaufen. Eine gute Entscheidung, da der Schuh gut mit allen Streckenabschnitten klar kam.

Nach ein paar Minuten Warmlaufen stellte ich mich vorne in den Startbereich und pünktlich um 14:30 Uhr ging es los.

bigge 1

Einige hundert Meter längs die Bigge werden einem zum Einrollen gegönnt, dann geht es links in den steilsten und längsten Anstieg. Meine Beine fühlten sich von den Vortagen zwar etwas schwer an, im Anstieg konnte ich aber direkt an ein paar Startern vorbeiziehen. Oben angekommen folgte die Strecke Wirtschaftswegen über den Höhenrücken, begleitet von einem stetigen Auf und Ab. In den Anstiegen hatte ich immer wieder mal eine 180 HF auf der Uhr, also war ich schon ziemlich am Anschlag.

Nachdem ich im welligen Teil mehrere Teilnehmer kassiert hatte – meine Form schien also ganz gut zu sein – ging es plötzlich rechts auf einen Trail ab. Herrlich! Wurzeln, Matsch, Steine. Perfekt. Am Ende des Trails wunderte ich mich über das Schild „Achtung! Olaf!“, nur um kurz darauf an meinem P-Weg-Teamkollegen Olaf vorbeizurennen, der verletzungsbedingt leider nur am Rand stehen konnte.

Wirtschaftswege führten uns hinab Richtung Helden  und mündeten auf eine kleine Feldstraße. Mit der angenehmen 20° C Außentemperatur hatte es sich dann erledigt, und bei gefühlt 30° C quälte ich mich durch die schattenlosen Felder. Einem unangenehmen Anstieg links hinauf folgte oben auf einer Freifläche unangenehmer Gegenwind. Von den Marathonteilnehmern rief mir jemand zu: „Du liegst auf Platz 7“. Hui. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Nach einigem Bergauf und Bergab hätte ich fast (aber nur fast) die Burg Schnellenberg übersehen, um die die Strecke herumführt. Hinter dem Tor, das zur Burg hinaufführt, folgten wir einem schönen Trail hinab Richtung Tal. Im Tal verlief die Strecke dann über einen Radweg, der das Läuferfeld mit kontinuerlich leichter Steigung zurück Richtung Biggedamm führte. Ich war ziemlich am Anschlag und war mittlerweile noch von zwei Läufern überholt worden.

Endlich kam das „Letzte 1000 m“ Schild in Sicht und ich quälte mich mit hohem Puls über den nicht enden wollenden Biggedamm zum Ziel. 1:36:40 h gesamt! Platz 9 (von 150 Männern und ingesamt 200 Finishern) und 2. in AK 35. Wow. Das hätte ich im Vorfeld nicht gedacht. Mit einer durchschnittlichen HF von 175 war ich knapp über meiner individuellen anaeroben Schwelle unterwegs und damit ziemlich am Anschlag. Die zwei vor mir Laufenden, auf dem Biggedamm, hatte ich als 10 km Läufer eingeordnet und deshalb nicht mehr angezogen. Platz 7 wäre also locker drin gewesen. Selbst der 5. Platz war greifbar, da mich lediglich 40 Sekunden davon trennten. Aber was soll es, schließlich war es eh „nur“ ein Trainingslauf.

bigge 2

Der Trainingsplan für die 4-Trails scheint voll aufzugehen und so starte ich morgen für mein letztes 2-stündiges Training in den Wald (also  >Halbmarathon). Ich werde es aber etwas langsamer gehen lassen… :o)

Der TV-Attendorn hat eine tolle Veranstaltung etabliert. Schön, dass es in direkter Nachbarschaft eine solche Ergänzung zum P-Weg gibt! Die Organisation und Verpflegung war gut. Die Ausschilderung hätte an manchen Stellen mit Kalkspray besser sein können. Bei den Höhenmetern habe ich barometrisch 420 statt der angegebenen 300 gemessen. Alles Kleinigkeiten. Wenn es zeitlich passt, dann bin ich nächstes Jahr wieder dabei!

P.S.: Für die 1.800 verbrannten kcal gab es in Herscheid bei unserer Eisdiele erst mal direkt ein leckers Spaghetti-Eis. Mit Sahne. :o)

Für Interessierte: Anbei noch die Diagramme aus meiner Polar RS800CX RUN. Rot = Herzfrequenz, dunkelrot = Höhe, blau = Pace.

biggesee hf